
Diese Arbeit entstand im Rahmen des Kultursommers Greina 2004. Sie
thematisiert die Parallelen und Unterschiede in der Geschichte von zwei
einzigartigen Gebirgslandschaften. Wenn die Greina heute Symbol ist für
den erfolgreichen Schutz der schweizerischen Berglandschaft, muss die
Grimsel weiterhin als Symbol gelten für die Anpassung des gesetzlichen
Landschaftsschutzes an die Ausbaupläne der Elektrizitätswirtschaft.
Die Arbeit PANORAMA 2004 besteht aus zwei gleichen Panoramatafeln mit
Börsenkurven und Text. Sie standen zur selben Zeit je an
Aussichtspunkten in der Greina und auf der Grimsel.


l’art pour l’aar Veranlasst durch das milliardenschwere
Kraftwerkprojekt Grimsel West schliessen sich 1992 Künstlerinnen und
Künstler zur Gruppe „l’art pour l’aar“ zusammen. In jährlichen
Arbeitswochen schaffen sie Kunst in der Grimsellandschaft, um auf die
geplanten Zerstörungen am geschützten Ursprung der Aare aufmerksam zu
machen.
Daneben engagiert sich l’art pour l’aar mit Aktionen und Interventionen
in der Landschaft für eine nachhaltige Nutzung des Alpenraums.
Die Einzel- und Gruppenarbeiten werden jeweils dokumentiert und
ausgestellt (1992 und 2003 Kunstmuseum Thun, 1999 Alpines Museum Bern,
2002 Kunsthalle Bern, verschiedene Galerien).
1999 organisiert l’aar pour l’aar zusammen mit dem Schweizer Alpen-Club
SAC im Gebiet der Aare- und des Rhonegletschers die
Landschaftskunstaktion <Gletscherblick 99> mit internationaler
Beteiligung.
An PANORAMA 2004 sind beteiligt: Mercedes Capdevila, Christoph Flück,
Michel Jaussi, Iris Krebs, Rittiner & Gomez, Nick Röllin, Heinz
Stähli, Peter Stähli, Adolf Urweider, Hansueli Urwyler, Mauro Bieg
Juni 2004, l’art pour l’aar